Baumärkte, gefragt wie nie

Ganz klar, Baumärkte haben ihre Berechtigung. Im Jahre 2011 waren in Deutschland 2724 Baumärkte bei den Gewerbeämtern gemeldet.

Anscheinend war das doch etwas viel.
Einige konnten wirtschaftlich nicht überleben, sie mussten schliessen. So verringerte sich diese Anzahl 2013 auf 2327 Baumärkte. Die Zahl ist jedoch wieder leicht angestiegen so dass im Jahre 2016 rund 2470 Baumärkte täglich für das Publikum geöffnet hatten. Für das Jahr 2018 liegen noch keine verlässlichen Zahlen vor.

Laut Statistiken wurde im Jahre 2017 von den Baumärkten auf einer Verkaufsfläche von etwa 14 Millionen Quadratmetern ein Gesamtumsatz von 49.1 Millionen brutto umgesetzt. Davon kann der Einzelhandel nur träumen.

Was macht den Baumarkt so attraktiv?

Die Standorte für Baumärkte sind gut gewählt. Die Anfahrt gestaltet sich aus allen Richtungen meistens einfach.
Dann das ganz grosse Plus: Normalerweise sind immer ausreichend Parkplätze vorhanden. Zu Stosszeiten wie etwa vor Festlichkeiten kann es aber auch hier mal etwas „eng“ werden. Aber es verlassen ja auch laufend Kunden das Gelände, so dass fast immer schnell eine Parkmöglichkeit frei wird.

Dann natürlich das riesige Angebot. Vom Bildernagel bis hin zur kleinen Baumaschine ist so gut wie alles zu bekommen. Alle Baumaterialien von der Fliese bis hin zum Täfer für die Wohnzimmerdecke kann mit einem einzigen Stopp und Einkauf ausgesucht, bezahlt und gleich mitgenommen werden.

Zu finden sind Qualitätsprodukte aber leider gelegentlich auch minderwertige Ware. Im Gegensatz zu den „Hobbywerkern“ bevorzugen Profis nach wie vor den absoluten Fachhandel, besonders wenn es um Maschinen und Geräte geht. Profis arbeiten Tag-täglich mit Maschinen und Geräten. Sie werden ganz anders beansprucht wie von Hobby-Handwerkern.
Hier ist nur die allerbeste Qualität gefragt, die Garantieleistungen müssen stimmen, Rabatte können ausgehandelt werden.
Die Fachkompetenz des Verkaufspersonals in Baumärkten wird sehr oft bemängelt. Nicht selten weiss der potentielle Kunde mehr über das Produkt wie der Verkäufer.

Norma 24, der etwas andere Baumarkt

Auf nicht weniger wie 242 Internetseiten präsentiert Norma 24 seine Angebote. So gut wie alles kann hier bequem über das Internet bestellt werden.
Die Preise sind im direkten Vergleich meistens etwas günstiger wie bei der Konkurrenz. An sich eine gute Sache bei kleinen und kleineren 0815 Produkten.
Geliefert wird per Post oder Lieferdienst. Alle Angebote können somit online bestellt und auch bezahlt werden.

Um unnötige Um-täusche zu vermeiden hat der potentielle Kunde die Möglichkeit, sowohl die Preise aber auch die Qualität der gewünschten Produkte zu vergleichen.
Für Fragen steht ein Kundenservice zur Verfügung.

Das Angebot ist vergleichbar mit stationären Baumärkten. Vom Autozubehör über alles für Haus und Garten bis hin zum Zaun ist praktisch alles abrufbar.

Gelegentlich sind auch Aktionen gelistet bei denen der reguläre Preis nochmals reduziert ist.
Wünschenswert wäre jedoch noch ein Bewertungsportal. Kunden könnten so den Lieferservice wie auch die einzelnen Produkte bewerten.

Onlineshopping ist im Trend

Der Onlinehandel ist im Handel nicht mehr wegzudenken. Einiges spricht dafür, einiges dagegen.
Der Vorteil liegt ganz klar darin, dass man zum Shoppen nicht mehr aus dem Haus muss. Zu jeder Tages-und-Nachtzeit kann nach Lust und Laune eingekauft werden.
Preise und Qualität können per Mausklick verglichen werden.

Hingegen muss der potentielle Kunde zum Voraus wissen was genau er möchte und was er mit Sicherheit nicht will.
Das Gespräch mit einem/er kompetenten Verkäufer/in, eine Beratung entfällt. Oft wird erst im Nachhinein erkannt dass der bestellte Artikel eigentlich doch nicht so ganz den Vorstellungen entspricht. Es muss umgetauscht werden, was natürlich machbar ist, aber es bedeutet doch mehr oder weniger viel Aufwand.

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